Die Kupferspirale gibt Kupfer-Ionen ab, die vor einer Schwangerschaft schützen, indem sie die Beweglichkeit der Spermien hemmen. Außerdem wird die Gebärmutterschleimhaut so verändert, dass sich eine eventuell befruchtete Eizelle nicht einnisten kann.

  • Sicherheit
    • 5/1.000 bis 20/1.000 Frauen werden jährlich unter dieser Verhütungsmethode schwanger (Pearl-Index: 0,5 – 2)
  • Vorteile
    • spontaner Sex möglich, keine hormonelle Belastung des Körpers, auch unter Erbrechen oder Durchfall bleibt der Verhütungsschutz bestehen
  • Nachteile
    • die Monatsblutung kann länger, stärker oder schmerzhafter werden - da die Spirale verrutschen oder auch ausgestoßen werden kann, sollte ihre Lage alle sechs Monate per Ultraschall kontrolliert werden
  • nicht geeignet für
    • Frauen bei denen sowieso eine starke oder schmerzhafte Regelblutung vorliegt; für sehr junge Frauen, bei denen die Größe der Gebärmutter noch keine Spirale zulässt; beim Vorliegen von Myomen in der Gebärmutterhöhle